„Was ist denn fair?“- Einladung zum Weltgebetstag am 3. März

2020-05-17T19:49:32+02:00

Globale Gerechtigkeit steht im Zentrum des Weltgebetstags von Frauen der Philippinen

„Was ist denn fair?“ Diese Frage beschäftigt uns, wenn wir uns im Alltag ungerecht behandelt fühlen. Sie treibt uns erst recht um, wenn wir lesen, wie ungleich der Wohlstand auf unserer Erde verteilt ist. In den Philippinen ist die Frage der Gerechtigkeit häufig Überlebensfrage. Mit ihr laden uns philippinische Christinnen zum Weltgebetstag ein. Ihre Gebete, Lieder und Geschichten wandern um den Globus, wenn ökumenische Frauengruppen am 3. März 2017 Gottesdienste, Info- und Kulturveranstaltungen vorbereiten.

Die über 7.000 Inseln der Philippinen sind trotz ihres natürlichen Reichtums geprägt von krasser Ungleichheit. Viele der über 100 Millionen Einwohner leben in Armut. Wer sich für Menschenrechte, Landreformen oder Umweltschutz engagiert, lebt nicht selten gefährlich. Ins Zentrum ihrer Liturgie haben die Christinnen aus dem bevölkerungsreichsten christlichen Land Asiens das Gleichnis der Arbeiter im Weinberg (Mt 20, 1-16) gestellt. Den ungerechten nationalen und globalen Strukturen setzen sie die Gerechtigkeit Gottes entgegen.

Ein Zeichen globaler Verbundenheit sind die Kollekten zum Weltgebetstag, die weltweit Frauen und Mädchen unterstützen. In den Philippinen engagieren sich die Projektpartnerinnen des Weltgebetstags Deutschland u.a. für das wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Empowerment von Frauen, für ökologischen Landbau und den Einsatz gegen Gewalt an Frauen und Kindern.

Lisa Schürmann, Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V.

In Detmold feiern wir am Freitag, den 3. März um 19 Uhr – diesmal in der Versöhnungskirche, Martin-Luther-Str. 39

„Was ist denn fair?“- Einladung zum Weltgebetstag am 3. März2020-05-17T19:49:32+02:00

Ewigkeitsgottesdienst 2016 in der Versöhnungskirche

2016-11-21T20:28:18+01:00

Am vergangenen Sonntag fand in der Versöhnungskirche der Ewigkeitsgottesdienst zum Gedenken an die Verstorbenen statt. Dabei wurde die Pastorin Martina Wehrmann vom Geschichtenerzähler Lothar Schröer und dem Gospelchor „Sing for Joy“ unterstützt. Im Anschluss suchten die Gemeindemitglieder beim Kirchkaffee das Gespräch.

Ewigkeitsgottesdienst 2016 in der Versöhnungskirche2016-11-21T20:28:18+01:00

Tschernobylkinder in Detmold

2016-10-25T15:22:57+02:00

Vor 30 Jahren erlangte ein Dorf im Norden der Ukraine traurige Berühmtheit. Mit dem Atomunfall in Tschernobyl änderte sich das Leben vieler Menschen. Die Betroffenen in den am stärksten verseuchten Gebieten wurden umgesiedelt, viele andere mussten mit den Folgen leben. Wie zum Beispiel die Bewohner der Stadt Mosyr in Weißrussland, ca. 80km vom Unglücksort entfernt. Der Fluss Prypjat, an dem der Reaktor von Tschernobyl liegt, fließt auch durch Mosyr. Das Leben in Weißrussland ist hart. Fleiß in der Schule und der erfolgreiche Abschluss eines Studiums garantiert keinen gut bezahlten Job. Ein Lehrer verdient zwischen 200€ und 300€ im Monat. Deshalb essen die Menschen das, was sie selber anbauen können und was die Natur hergibt. Für die Menschen ist das fatal: Sie trinken die verseuchte Milch und essen die Pilze aus den Wäldern und den Fisch aus dem kontaminierten Fluss. Weitverbreitete Krankheiten sind Schilddrüsenkrebs, Immunschwäche und der Mangel an weißen Blutkörperchen.

Seit 26 Jahren lädt unsere Gemeinde die „Tschernobylkinder“ aus Mosyr ein. Auch in diesem Jahr kamen am 26. Juni für knapp 4 Wochen 16 Kinder im Alter von 9 bis 10 Jahren nach Detmold. In den ersten beiden Wochen wohnten sie in der Detmolder Jugendherberge und entdeckten mit uns Detmold und Umgebung. Die restliche Zeit verbrachten sie in Gastfamilien. Die Einbindung in familiäre Strukturen mit persönlicher Zuwendung hat erfahrungsgemäß zusätzlich sichtliche Entspannung und Regeneration gebracht. Der Erholungsurlaub in Deutschland endete mit dem gemeinsamen Besuch aller Beteiligten im Safaripark Stukenbrock.

Die Arbeitsgruppe Tschernobylkinder plant bereits jetzt den Erholungsurlaub im nächsten Jahr. Neben den organisatorischen Überlegungen ist es vor allem das Finanzielle, das herausfordert. In diesem Jahr finden Sie unseren Stand mit selbstgekochter Marmelade und Geschirrtüchern aus Weißrussland beim Erntedankfest, dem Ehrenamtsgottesdienst, traditionell beim Weihnachtsbasar am 1. Advent in der Versöhnungskirche und am 2. Advent beim Museumsadvent im Freilichtmuseum. Sie können unsere Arbeit mit Kleiderspenden (Größen 128 – 164) und Sachspenden (Annahme an der Versöhnungskirche) oder direkt mit einer Überweisung unterstützen:

KD-Bank eG (Bank für Kirche und Diakonie)
IBAN: DE54 3506 0190 2002 3800 24
BIC: GENODED1DKD
Kennwort: Tschernobylkinder

Spendenquittungen werden von der ev.-ref. Kirchengemeinde Detmold-West (Bismarckstraße 26 in Detmold, 05231 999 666) auf Wunsch ausgestellt.

Vielen Dank für Ihre Hilfe im Namen der Kinder!

Alle Informationen zu unserer Arbeit finden Sie im Internet auf unserer neuen Internetseite unter www.tschernobylkinder-detmold.de.

Die AG Tschernobylkinder trifft sich jeden 2. Mittwoch im Monat17:30 Uhr in der Kostbar der Versöhnungskirche.

Malte Thießen

Tschernobylkinder in Detmold2016-10-25T15:22:57+02:00

Aktion: Solidarität mit Geflüchteten

2016-09-30T11:11:50+02:00

Solche Banner wie hier an der Erlöserkirche hängen jetzt für einige Monate in Detmold und anderen lippischen Orten an einigen Kirchtürmen. Es ist eine Aktion zusammen mit der Lippischen Landeskirche zur Solidarität mit Geflüchteten.

Aktion: Solidarität mit Geflüchteten2016-09-30T11:11:50+02:00

Einladung zum Gottesdienst mit den Tschernobylkindern

2016-07-15T13:19:17+02:00

Vor 30 Jahren erlangte ein Dorf im Norden der Ukraine traurige Berühmtheit. Der Reaktorunfall von Tschernobyl und seine Folgen hat Nachwirkungen bis heute. Die sicher geglaubte Technologie, mit der man sauberen und billigen Strom produzieren kann, hat enorm an Strahlkraft eingebüßt. In Deutschland hat ein Umdenken stattgefunden. Wir werden bis 2022 aus der Atomenergie aussteigen. Ich spreche vermutlich vielen Lesern aus der Seele, wenn ich behaupte, dass Tschernobyl und Fukushima in dieser Hinsicht gutes bewirkt haben.
Die negativen Folgen des Reakorunfalls sind bis heute sichtbar: Durch die unerwartete Katastrophe geriet die Welt für die Betroffenen aus den Fugen. Die Menschen in der Region um Tschernobyl wurden aus dem Leben gerissen: Sie mussten ihre Häuser verlassen, ließen ihr Hab und gut zurück und wurden evakuiert. Diese Menschen und die ihnen nachfolgenden Generationen verloren ihre Heimat. Aufgrund des atomaren Niederschlags wurde zudem viel Land weit weg vom Ort der Katastrophe radioaktiv kontaminiert. Die Menschen in den angrenzenden Regionen leiden bis heute.
In Mosyr beispielsweise. Die Stadt liegt im Süden von Weißrussland, 80km von Tschernobyl entfernt. Der Fluss Prypjat, an dem der Reaktor von Tschernobyl liegt, fließt auch durch Mosyr.
Das Leben in Weißrussland ist hart. Fleiß in der Schule und der erfolgreiche Abschluss eines Studium garantiert keinen gut bezahlten Job. Ein Lehrer verdient zwischen 200€ und 300€ im Monat. Die dortigen Lebensmittelpreise entsprechen den unsrigen. Die Menschen essen das, was sie selber anbauen können und was die Natur hergibt.
Für die Menschen in Mosyr ist das fatal: Sie trinken die verseuchte Milch und essen die Pilze aus den Wäldern und den Fisch aus dem kontaminierten Fluss. Weitverbreitete Krankheiten sind Schilddrüsenkrebs, Immunschwäche und der Mangel an weißen Blutkörperchen.
Seit mehr als 25 Jahren lädt unsere Gemeinde Kinder aus Mosyr zur Erholung zu uns nach Detmold ein. In den letzten beiden Wochen waren die 8-10 Jährigen in der Detmolder Jugendherberge untergebracht. Gemeinsam haben wir die Lippischen Attraktionen wie die Adlerwarte, das Freihlichtmuseum und die Externsteine besucht. Derzeit sind die Kinder in Gastfamilien untergebracht. Die Einbindung in familiäre Strukturen mit persönlicher Zuwendung hat erfahrungsgemäß zusätzlich sichtliche Entspannung und Regeneration gebracht. Der Erholungsurlaub in Deutschland endet mit dem gemeinsamen Besuch aller Beteiligten im Safaripark Stukenbrock.

Am kommenden Sonntag werden die Kinder aus Mosyr im Rahmen des Gottesdienstes der Gemeinde vorgestellt. Wir laden Sie herzlich ein zu kommen!

Sonntag | 9:30 Uhr | in der Versöhnungskirche

Einladung zum Gottesdienst mit den Tschernobylkindern2016-07-15T13:19:17+02:00

Biblisches Erzählen an der Versöhnungskirche

2016-06-06T20:42:51+02:00

Vom 26. bis 28. Mai fand im Gemeindehaus der Versöhnungskirche das Seminar Biblisches Erzählen statt. Dabei wurde das Team des Abendgottesdienstes zusammen mit einigen weiteren Interessierten von Lothar Schröer in die Kunst des Erzählens eingeführt.

Alle Bilder finden Sie wie immer in der Kategorie Bilder.

Biblisches Erzählen an der Versöhnungskirche2016-06-06T20:42:51+02:00

Einladung zum 3. Ökumenischen Kirchentag in Lippe (16.- 21. Mai)

2016-03-25T17:32:18+01:00

„Weite wirkt“….Aber wie? – Weite kann überfordern und Angst machen. Und Weite kann Freude auslösen über neue Möglichkeiten und Erkenntnisse. „Weite wirkt“ ist das Motto des 3. Ökumenischen Kirchentags in Lippe vom 16. bis 21. Mai. Eine Woche lang laden fünf christliche Kirchen in Lippe ein zu Gottesdiensten, Konzerten, Vorträgen, Festen und Gesprächsrunden, um die Weite zu feiern und zu erkunden: Wie sind wir weltweit verbunden und vernetzt? Wo sind Christen an Bewegungen beteiligt, die sich auf Gerechtigkeit und Freiheit richten? Wie können wir sie unterstützen und uns selbst auf den Weg machen?

Auftakt des Kirchentages ist der Eröffnungsgottesdienst am 16. Mai auf Schloss Wendlinghausen in Dörentrup. Von den besonderen Ereignissen der Woche seien nur einige genannt:
– Die Marktplatzgespräche am 17. Mai in Detmold setzen sich mit TTIP, dem transatlantischen Freihandelsabkommen, auseinander.
– Das Partnerschaftsfest am 18. Mai in Bad Salzuflen feiert unsere Verbundenheit mit Menschen und Kirchen in der Einen Welt.
– Den Frauengottesdienst am 20. Mai in Lemgo dürfen Sie keinesfalls verpassen.
Das genaue Programm wird nach Ostern in den Gemeinden verteilt.

Der 21. Mai ist Sie für einen Ausflug mit der ganzen Familie oder der Gemeinde nach Schloss Wendlinghausen vorsehen. Ministerpräsidentin Kraft und Margot Käßmann, die Botschafterin für das Reformationsjubiläum, haben ihr Kommen bereits zugesagt. Die Bibelarbeiten werden Bundestagspräsident Lammert, und Rev. Francis Amenu aus Ghana halten. Ein bunter „Markt der Möglichkeiten“ lädt ein, sich zu informieren, Bekannte zu treffen und Ideen für das eigene Engagement mitzunehmen. Auf einer offenen Bühne können Chöre und Solistinnen, Break Dancer und Bands ihr Können präsentieren. Kinder und Jugendliche finden in einem eigenen Zelt Aktionen, Workshops und Spiele. Das Programm endet mit einem Jugendgottesdienst. Am Abend können Sie sich durch ein Konzert von „groophonik“ in Schwung bringen lassen und selbst bei einer „Mondscheinserenade“ mitsingen.

Mit allen, die den 3. Ökumenischen Kirchentag vorbereiten, lade ich Sie herzlich ein: Freuen Sie sich an der Weite der Einen Welt! Bringen Sie Ihre Fragen und Ideen in die Planung Ihrer Gemeinde ein! Nehmen Sie den Kirchentag in Ihre Terminplanung auf! Machen Sie sich auf den Weg, lernen und diskutieren und feiern Sie mit!

Alle Informationen zum Kirchentag finden Sie auch unter www.kirchentag-lippe.de

Autorin: Birgit Pötzsch

Einladung zum 3. Ökumenischen Kirchentag in Lippe (16.- 21. Mai)2016-03-25T17:32:18+01:00

Verabschiedung von unserem Jugendmitarbeiter

2016-06-02T17:07:59+02:00

Vor knapp einem halben Jahr habe ich meine Stelle als Kinder- und Jugendmitarbeiter der Gemeinde West angetreten. In dieser Zeit konnte ich viele neue und tolle Erfahrungen sammeln. Jeder Mensch, den ich in dieser Zeit kennen gelernt habe war eine Bereicherung für mein Leben. Jedoch geht das Leben und führt Gott nicht selten andere Wege als man selbst gedacht hätte. Ab dem 01.04. trete ich eine Stelle bei einem anderen Arbeitgeber an. Eine Stelle, die für meine Familie und mich in unserer gegenwärtigen Zeit als sinnig erscheint. Ich bin der Gemeinde sehr dankbar für die gemeinsame Zeit und wünsche Ihr alles erdenklich Gute und viel Segen Gottes!

Liebe Grüße
Alexander Driedger

Verabschiedung von unserem Jugendmitarbeiter2016-06-02T17:07:59+02:00
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