Johannes-Gottesdienst mit Büffet

2021-06-16T18:58:14+02:00

Am  Mi., den 23. Juni lädt die ev.ref. Kirchengemeinde Detmold-West zum Johannes-Gottesdienst ein. Der Johannestag beschäftigt sich mit der Person Johannes des Täufers, des Vorläufers Jesu. Zugleich kennzeichnet der Tag die Mitte des Jahres und verweist voraus auf Weihnachten. Vor daher erklingen im Gottesdienst schon einmal – mitten im Sommer – adventliche Töne.

Im Anschluss lädt die Gemeinde zum gemütlichen Beisammensein am Johannesbeerbüffet ein.

Der Gottesdienst beginnt am 23. Juni um 19 Uhr in der Pauluskirche, Jerxer Str.3. Die Predigt hält Pfr. Maik Fleck.

Für die Planung ist eine Anmeldung hilfreich – entweder unter maik.fleck@kirchedetmoldwest.de oder per Tel.: 05231-999666.

Johannes-Gottesdienst mit Büffet2021-06-16T18:58:14+02:00

Die zwölf Stämme Israels – Fensterprojekt Lortzingstr. 4

2021-06-16T18:49:09+02:00

Rohrfedersgraffito auf Glas (100 x 70)

Fenster sind Öffnungen, sie lassen Licht und Blicke von außen nach innen und umgekehrt zu, sie erhellen den Raum. So will auch diese Arbeit Durchlässigkeit bewahren.
Fällt durch das Fenster Licht nach außen, beginnen die Ritzungen zu leuchten. Bildet der Raum einen dunklen Hintergrund, treten Schwarz- Weiss-Kontraste hervor. Vielleicht sehen wir schemenhaft eine Bewegung, einen Menschen hinter dem Werk.

Was sehe ich durch dieses Fenster? Wie verändert das „Dahinter“ das Gesehene?

So kann auch ein Text durchlässig sein oder werden, wenn wir uns über die vordergründige „Story“ hinaus auf den Inhalt einlassen, wenn wir Informationen von „Insidern“ bekommen oder jemand Licht in die Sache bringt.

Was bleibt im Text dunkel, was wird hervorgehoben? Was leuchtet und spricht mich an? Was verändert sich, wenn ich den Hintergrund kenne? Wer sind die Menschen dahinter?

Die zwölf Stämme Israels – unterschiedlich in ihrer Art, gezeichnet durch die Entbehrungen auf der Wanderung aus Ägypten, bringen die Zeichen ihrer Macht, die Stäbe, vor die Stiftshütte.
Einer wird auserkoren indem er grünt, ein Stamm bekommt die Macht und damit die Verantwortung und Pflicht,

die Pflicht zu führen, ohne zu verführen, zu leiten, ohne zu verleiten,
zu ordnen ohne zu unterdrücken.

Schon zu biblischer Zeit eine Herausforderung. Daher findet sich in Pirke Avot 1,12 (Sprüche der Väter) aus dem Judentum der Satz: „Sei wie die Jünger Aarons und liebe den Frieden und strebe nach Eintracht, liebe die Menschen.“ – Eine Aufforderung, die angesichts aktueller -auch religiös motivierter- Konflikte ihre uneingeschränkte Gültigkeit hat.

Anne-Marie Koch

Die zwölf Stämme Israels – Fensterprojekt Lortzingstr. 42021-06-16T18:49:09+02:00

Opferstätte – Fensterprojekt Lortzingstr. 4

2021-05-31T16:22:26+02:00

Auf dem Weg des Volkes Israel von Ägypten ins „Gelobte Land“ macht es Halt auf dem Sinai. Gott fordert Moses auf, vor dem Weiterzug das Passah-Fest u.a. durch die Darbringung von Brandopfern zu feiern.

Offensichtlich spielt dieses Feuerritual in der Geschichte des Judentums immer wieder eine bedeutsame Rolle.

Mein digital bearbeitetes Foto versucht, diese Kulthandlung zu versinnbildlichen, um es dann dem Betrachter/der Betrachterin zu ermöglichen, sich in eine solche Situation hinein versetzen zu können.
Karin Oestreich

Opferstätte – Fensterprojekt Lortzingstr. 42021-05-31T16:22:26+02:00

Werden Sie Bankpate – ab einen Beitrag von 100 €

2021-05-30T19:25:49+02:00

Im Rahmen der Sanierung der Christuskirche werden die Bänke nun überarbeitet. Vielleicht wollen Sie ja sich oder jemand anderes mit einem Namensschild an einer Bank erfreuen.

Wir freuen uns über eine Rückfrage und Spende. Die überarbeiteten Bänke werden 3 m lang sein und etwa 1000 € kosten.

Auf den Bildern sehen Sie den derzeitigen Zustand im Inneren der Christuskirche.

Werden Sie Bankpate – ab einen Beitrag von 100 €2021-05-30T19:25:49+02:00

Das Eifersuchtsopfer – Fensterprojekt Lortzingstr. 4

2021-05-24T18:12:31+02:00

Das Fensterprojekt des Beauftragten der Lippischen Landeskirche für das Gespräch mit Kulturschaffenden zum Gedenken an 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland geht in die zweite Woche.

Ab Fr., den 21. Mai stellt Silke Budde Ihr Werk „Das Eifersuchtsopfer“ im Fenster der Lortzingstr. 4, Detmold aus.

Verschiedene Gesetze: Das Eifersuchtsopfer

Ein Mann soll seine Frau zum Priester bringen, um heraus zu finden, ob sie untreu geworden ist. Der Priester schreibt Flüche auf und wischt die Schrift ins bittere Wasser. Die Frau muss das Fluch bringende Wasser trinken, es dringt in sie ein und bereitet ihr bittere Schmerzen. Ihr Bauch schwillt an und die Hüften fallen ein.

Der männliche Teil der Menschheit übt wieder einmal Macht über den weiblichen aus. Die Frau als Besitz des Mannes wird als schuldig hingestellt, deren Körper deformiert werden kann.

Vor Entsetzen weiten sich ihre – auch unsere? – Augen. Könnten wir ins Innere schauen, würden wir den Schmerz wahrnehmen. Der direkte Blick könnte Menschlichkeit ermöglichen.

Die hebräischen Schriftzeichen jeweils seitlich geschrieben und genäht greifen markante Worte aus dem Bibeltext auf. Die Hängung der einzelnen Papierbahnen am Holzstock soll sich der Gestaltung der Tora annähern.

Das Eifersuchtsopfer – Fensterprojekt Lortzingstr. 42021-05-24T18:12:31+02:00

Klares Zeichen gegen Antisemitismus

2021-05-23T21:32:07+02:00

Als Reaktion auf die antisemitischen Ausschreitungen in Gelsenkirchen, Berlin und anderen deutschen Städten hat der Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Detmold West in seiner Sitzung am 19.05. einen spontanen Beschluss gefasst: Für eine Woche soll eine Israel-Fahne als Zeichen gegen Antisemitismus am Turm der Detmolder Christuskirche weithin sichtbar sein.

„Wenn Menschen in Deutschland auf der Straße judenfeindliche Parolen grölen, müssen Christen dagegen aufstehen“ sagt Kirchenältester Michael Schwab. Pfarrer Maik Fleck erklärt: „Mit der Fahne beziehen wir uns nicht auf den Konflikt im Nahen Osten, sondern auf Antisemitismus bei uns. Die Fahne steht mit dem Davidsstern und der blauweißen Farbgebung für jüdisches Leben in unseren Städten.“

Klares Zeichen gegen Antisemitismus2021-05-23T21:32:07+02:00

Gottesdienst zu Ehren von Bob Dylan an Pfingsten

2021-05-18T20:12:45+02:00

In der kommenden Woche begeht der Literaturnobelpreisträger Bob Dylan seinen 80. Geburtstag. In einem der Gottesdienst am kommenden Pfingstwochenende soll es darum den Versuch geben, seine Texte und seine Musik und das Pfingstgeschehen miteinander in ein Gespräch zu bringen. Unter dem Titel „Knocking on heavens door“ lädt die ev.ref.Kirchengemeinde Detmold-West zu einem Gottesdienst in die Kirche des Diakonissenhauses, Hofstr. ein. Neben klassische Kirchenmusik, z.B. die Pfingstmotette „Der Heilig Geist“ von Johannes Eccard, treten Msuik und Klangcollagen zu Musik und Texten von Bob Dylan. Die Ansprache nähert sich dem Song „I dreamed, I saw St. Augustine“ an.

Für die klassische Kirchenmusik zeichnet Landeskantor Burkhard Geweke zuständig, den Part der Improvisation und Annäherung an Bob Dylan übernimmt Benjamin Gruchow, Herford. Liturgie und Predigt liegen in den Händen von Pfr. Maik Fleck. Der Gottesdienst beginnt um 18 Uhr am Sa., den 22. Mai. Fälschlicherweise war im Gemeindebrief ein anderer Termin veröffentlicht worden.
Für den Gottesdienst ist aufgrund der begrenzten Platzzahl unter Coronaregeln eine Anmeldung erforderlich unter 05231-933070 oder maik.fleck@kirchedetmoldwest.de.

Gottesdienst zu Ehren von Bob Dylan an Pfingsten2021-05-18T20:12:45+02:00

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

2021-05-14T08:26:00+02:00

Am 14. Mai ist es soweit – das Fensterprojekt zum 1700jährigen Gedenken an jüdisches Leben in Deutschland beginnt. Über 19 Wochen hinweg stellen Künstlerinnen und Künstler im Fenster der Lortzingstr.4 ein Werk aus. Dieses Werk hat Bezug zu dem am jeweiligen Shabbat in der Synagoge, dem jüdischen Gotteshaus verlesenen Text aus der Tora, den fünf Büchern Mose. Auf Einladung der Lippischen Landeskirche beteiligen sich Kunstschaffende an dem Projekt. Sie orientieren sich dabei an der Bibelübersetzung, die der gebürtige Detmolder Leopold Zunz für die jüdische Gemeinschaft geschaffen hat.

Der Ort ist symbolisch gewählt. Die Lortzingstr. 4 in Detmold befindet sich gegenüber der ehemaligen neuen Synagoge Detmold, die 1907 eingeweiht und 1938 zerstört wurde. Von ihr geblieben ist ein Gedenkstein, der an den Ort und seine Zerstörung erinnert. Das Fenster, in dem nun Kunstwerke zu den Lesungstexten hängen, blickt hinaus auf die neue Bebauung und den Gedenkstein. Die Aktion erinnert an das, was auf der gegenüberliegenden Straßenseite geschehen könnte, wären nicht Synagoge und jüdischen Menschen der Vernichtung zum Opfer gefallen. Die Beiträge wechseln jeweils am Freitagnachmittag, um den Beginn des Shabbat zu kennzeichnen.

Der erste Beitrag (Maik Fleck) beschäftigt sich mit dem Beginn des 4. Buches Mose. In den ersten Kapiteln wird erzählt, wie das Volk in der Wüste, am Berg Sinai gezählt wird – nach seinen Familien und Stämmen. Dann werden diese Familien und Stämme rund um das transportable Heiligtum, das Zelt der Begegnung, angeordnet. Sie werden auf dieses Zentrum ausgerichtet.
Die gezeigte Collage (Acryl auf Pappe und Papier, 83×62 cm) nimmt den Vorgang des Zählens mehrfach aus. Fünferblöcke tauchen rund um ein Zentrum auf, ebenso Statistiken, die jüdische Menschen in den deutschen Gemeinde zählen und in der Welt.
Im Mittelpunkt ist die Detmolder neue Synagoge zu sehen, einmal als Gebäude, einmal als Ruine sowie mit einer übrig gebliebenen und geretteten Steinsäule vom Lesepult der Synagoge. Flammen sind angedeutet. Über dem Mittelpunkt, der Synagoge eine ausgerollte Schriftrolle mit Zeigehand. Sie zeigt den Wochenabschnitt für die Lesung. Der Text ist blau hinterlegt und eine der Flammen geht in ein blaues Lesebändchen über. Darüber einige blaue Striche, die an einen jüdischen Gebetsmantel erinnern können.

Maik Fleck

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland2021-05-14T08:26:00+02:00

Osterlammessen 2021

2021-05-11T14:17:39+02:00

Wir haben immer in der Osterzeit ein Osterlammessen. Wir haben in diesem Jahr lange hin und her gezögert, nun ist es klar – als Präsenzveranstaltung ist es nicht möglich. Und auch im digitalen Raum geht es nicht.

Unser – zugegeben nicht ganz kreativer – Ausweg: Wir bieten Ihnen unser Osterlamm in diesem Jahr in einer Mischung aus to-go und Videokonferenz. Also: Sie holen das bestellter Osterlamm am Di., den 18. Mai um 18.30 an der Pauluskirche (Jerxer Str.3) ab und essen und genießen in Ruhe. Um 20 Uhr gibt es eine Videokonferenz mit ein paar Gedanken und Texten, etwa 30 Minuten lang.

Wenn Sie Lust haben, dann melden Sie sich bitte bis Fr., 14. Mai zurück – per Mail oder telefonisch: 04231-933070. Unsere Kosten liegen bei etwa 17 € pro Essen. Wir handhaben es so, dass wir das Essen gegen eine Spende abgeben.

Ich freue mich auf Ihre Anmeldungen.
Maik Fleck

Osterlammessen 20212021-05-11T14:17:39+02:00
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