Über Malte Thießen

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Offene Kirche an Sylvester und zum Jahresanfang

Unsere Kirchengemeinde bietet weiterhin die offene Kirche an, die einzelne zur Besinnung und zum Gebet besuchen können.

An Sylvester, 31.12. stehen die Versöhnungskirche (Martin Luther Straße 39) von 17 – 18 Uhr und die Pauluskirche (Jerxer Straße 3) von 16.30 – 18.30 Uhr offen.

Die Pauluskirche ist außerdem Sonntags am 3. und 10. Januar von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

Offene Kirche an Sylvester und zum Jahresanfang2020-12-31T17:32:21+01:00

Unser Angebot an Weihnachten

Leider gibt es in unserer Gemeinde Detmold-West an Weihnachten keine Präsenzgottesdienste.

Allerdings sind unsere Kirchen zum persönlichen Gebet zu folgenden Zeiten geöffnet:

Heiligabend:
Pauluskirche, Jerxer Str. 3 – 15 – 18.30 Uhr
Diakonissenhauskirche, Sofienstr. – 17 – 18.30 Uhr
Versöhnungskirche, Martin-Luther-Str. 39 – 17 – 18.30 Uhr

Weihnachtstage (25., 26. und 27.):
Pauluskirche, Jerxer Straße 3, 10 – 12 Uhr

Zu Heiligabend wird es auch wieder die Aktion Kirche to go geben mit einer kleinen Tüten voller Überraschungen am Bauzaun Kaiser-Wilhelm-Platz/Christuskirche, an der Versöhnungskirche und der Pauluskirche.

Alle digitalen Gottesdienste finden Sie auf unserer Startseite. Das Format ermöglicht auch spontane Beiträge. Wenn Sie Lust haben, etwas einzubringen – Musik, kurzes Gedicht o.ä., kontaktieren Sie bitte Pfr. Maik Fleck unter Maik.Fleck@kirchedetmoldwest.de

Die Kollekte ist in allen Gottesdienste für Brot für die Welt bestimmt.

Überweisen Sie bitte unter dem Stichwort „Brot für die Welt“ auf das Konto der
ev.ref. Kirchengemeinde Detmold-West
IBAN DE76 3506 0190 2002 3800 16
Herzlichen Dank!

Unser Angebot an Weihnachten2020-12-22T12:37:02+01:00

Start des Adventskalenders

Das erste Türchen im November präsentieren Dorit und Johannes Koderisch. Begleitet werden die beiden von Kantor Burkhard Geweke an der Orgel.

Start des Adventskalenders2020-11-29T11:00:59+01:00

Digitaler Adventskalender

Anders als in den letzten Jahren kann der Lebendige Advent in diesem Jahr aufgrund der bekannten Umstände nicht persönlich stattfinden. Trotzdem wollen wir Ihnen und uns die Vorfreude auf Weihnachten nicht nehmen lassen. Deshalb gibt es den Lebendigen Advent in diesem Jahr in einem ganz neuen Format: Mit unserem digitalen Adventskalender wollen wir auf die nahende Weihnachtszeit einstimmen.

Unser digitaler Adventskalender startet bereits am 1. Advent. Am 29. November öffnet sich das erste Türchen. Aufgrund technischer Einschränkungen gibt es je einen Adventskalender für den November und einen für den Dezember.

Eine gesegnete Adventszeit!

Digitaler Adventskalender2020-11-28T17:40:03+01:00

Pädagogische Fachkraft (m/w/d) gesucht

Pädagogische Fachkraft (m/w/d) für den KinderClub an der Versöhnungskirche am Hiddeser Berg gesucht

Der KinderClub ist ein offenes und zugleich stark angenommenes Freizeitangebot für Kinder aus der näheren Umgebung im Alter von 8-12 Jahren, welches dienstags und freitags in der Zeit von 15-18 Uhr stattfindet. Mit Vor- und Nachbereitungszeit umfasst die Stelle 8 Stunden in der Woche und ist mit 450,-€ dotiert.

Neben der Mitarbeit in einem engagierten und aufgeschlossenen Team, bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich kreativ und frei mitgestaltend einzubringen.

Wenn Sie pädagogisch ausgebildet sind, einer christlichen Glaubensrichtung angehören, und mit Herz bei der Sache sind, dann freuen wir uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung an Herrn Holger Nagel, Ev.-ref. Kirchengemeinde Detmold-West, Martin-Luther-Str. 39, 32756 Detmold. Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an Soz.u.Jungendarbeit-W4@t-online.de oder 05231-4567401

Pädagogische Fachkraft (m/w/d) gesucht2020-11-24T12:20:27+01:00

„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein…“

Die Frage nach der Systemrelevanz des christlichen Glaubens in unserer Gesellschaft

Die Frage führender Politiker nach der Systemrelevanz von Berufen hat gezeigt, dass christliche Berufungen und deren Institutionen wenig anerkannt werden. Dabei stellt sich die Frage, „warum“ christliche Berufungen und deren geistliche Werte aus dem Focus der Öffentlichkeit zu verschwinden scheinen, wo doch gerade das Rechtssystem (Grundgesetz) unserer Gesellschaft „in der Verantwortung vor Gott und den Menschen“ geschrieben und im Mai 1949 rechtlich verbindlich verabschiedet wurde. Dabei haben die Verfasser diese Präambel so formuliert, weil sie aus voller geschichtlicher Erfahrung wussten, dass Menschenwerk fehlbar sein kann, und stellten aus vernünftigem Grund dem Menschenwort Gotteswort gegenüber. Fraglich ist auch, „welchen“ Werten sich eine Gesellschaft verpflichtet fühlt, in der humanistisch geförderte Talente und Begabungen nach deren Relevanz für das System eingestuft werden.   

Aber welchen Nutzen kann der Glaube an einen christlichen Gott, an die Kirche und deren Institutionen den Menschen der Gegenwart bringen?

Von jeher fragen Menschen nach ihrer Herkunft, dem Weg, dem Ziel und dem Sinn ihres Lebens. Ihre Neugier richtet sich aber nicht nur auf das Zeitliche, Sichtbare und Vernünftige, sondern ihr Interesse gilt auch dem Absoluten, dem Vollkommenen und dem Unendlichen. Auf der Suche nach Antworten werden sie mit Fragen konfrontiert, die sich nicht so einfach mit der menschlichen Vernunft beantworten lassen, weil der Mensch in seinem menschlichen Sein (Wesenhaftigkeit) begrenzt ist und sich ihm letzte Antworten entziehen. Füllt der christliche Glaube diese unbekannte Lücke nicht aus und gibt plausible Antworten auf Jahrhunderte alte Fragen?

Die Schriften des Alten und Neuen Testaments sind ähnlich den Mythen und Märchen ewig gültige Wahrheiten, die Jahrhunderte alte und bewährte Menschheitserfahrungen beinhalten. Dabei stellen die Geschichten auch einen überzeitlichen, geistlichen Zusammenhang zur Realität der Menschen her. Ist diese Literaturform in ihrer Wirkung nicht eine Bereicherung, da der zwischenmenschlichen Beziehungsebene eine göttliche Beziehungsebene hinzugefügt wird?

Die Liebe zum Nächsten, zu sich selbst und zu Gott erfuhr eine detaillierte Reflexion in Wort und Tat durch Jesus Christus. Kann die Person Jesus Christus, die selbst nach 2000 Jahren wissenschaftlich in ihrer ganzen Dimension noch nicht voll erfasst werden konnte, für die Menschen der Gegenwart weiterhin als ein mustergültiges Vorbild für „Mensch sein“ gelten?  Hat diese Person nicht maßgeblich das Bewusstsein der Menschen in Bezug auf Menschlichkeit geistesgeschichtlich verändert und zu einer humaneren Gesellschaft geführt?   

Der zivilisierte Mensch der Gegenwart fragt „Wer bin ich?“ und strebt nach seiner Selbstverwirklichung als Ziel eines gelungenen Lebens. Dabei ergaben neueste wissenschaftliche Forschungen, dass das, was der Mensch als sein ICH bezeichnet, eine Illusion ist. Mit dieser wissenschaftlichen Erkenntnis stellt sich natürlich die Frage, welchen Bezugspunkt dieses ICH am besten zukünftig haben soll. Natürlich wird durch Erziehung und Ausbildung die Ich-Illusion, wenn diese humanistisch ausgerichtet ist, positiv gefördert. Verfügt die Kirche nicht auch über großes Potenzial, weil diese die Menschlichkeit mit Jesus Christus als Ausgangspunkt bereits seit Jahrhunderten erforscht? Stellt diese Institution nicht gut ausgebildete Seelsorger, die Menschen auch zur sensibleren Wahrnehmung ihrer Emotionen, ihrer eigenen Identität und Berufung, d.h. letztendlich zu einem besseren Verhältnis zu sich selbst und ihren Nächsten führen?

Das Leben des Menschen vollzieht sich in Wechselbeziehungen und kommunikativem Austausch. Er wechselt in seinen Rollen und muss Stellung zu Äußerungen, Meinungen und Argumenten beziehen, muss sich entscheiden und einen eigenen Weg einschlagen. Aber was ist die richtige Einstellung, die richtige Entscheidung, der richtige Weg? Welche Einstellung, welche Entscheidung, welcher Weg heilt alle? Forscht die Kirche nicht seit Jahrhunderten daran, den besseren Geist vom guten Geist zu unterscheiden? Redet die Kirche nicht jeden Sonntag vom besseren Geist, der Menschen heilt?

Christen sind im Geist der Nächstenliebe z. B. in der Kranken- und Altenpflege, Kinderbetreuung, Beratungs- und Familienfürsorge, Bekämpfung von Armut engagiert und tragen in vielfältiger Weise zum sozialen Frieden in unserer Gesellschaft bei. In der Flüchtlingskrise ergreifen sie Partei für Menschen aus anderen Herkunftsländern.  Auch aus persönlichen Schicksalen ist bekannt, dass Christen ganz unkompliziert in Lebenskrisen Hilfe leisten. Gibt es etwas Besseres, das die christliche Motivation ersetzen kann?

Es steht die Frage im Raum, „warum“ das christliche Leitbild aus dem Focus der Öffentlichkeit zu verschwinden scheint. Liegt es vielleicht an der Plausibilität, am Marketing, am Wohlstand, an der Gleichgültigkeit, an den großen Umbrüchen in unserer Gesellschaft? Dieses gesellschaftliche Phänomen genauer zu untersuchen, ist eine große Herausforderung für unsere Gesellschaft. Auf jeden Fall ist Gott im Weltverständnis eines praktizierenden Christen da und lebt, und sein Gottes-erlebnis wird intensiver, wenn er dem Glauben entsprechend handelt, denn darin offenbart sich der Wille Gottes.

„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht“ Mt 4,4

Thomas Gerigk

 

„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein…“2020-11-09T19:44:52+01:00

Nähstube gewinnt Krisen-HELDEN-Preis

Einen großen Erfolg kann das Projekt Nähstube an der Versöhnungskirche feiern: Das Team um „Meisterschneiderin“ Gaby Hollmann ist zusammen mit sechs weiteren innovativen Projekten und Initiativen Träger des Krisen-HELDEN-Preises 2020. „Alle Preisträger haben mit ihren innovativen Ideen dabei mitgewirkt, dass wir die Krise in Lippe solidarisch und gemeinsam meistern können“, so Landrat Dr. Axel Lehmann bei der Preisverleihung im Innovationszentrum in Dörentrup. „Wir möchten im Kreis Lippe mit dem Krisen-HELDEN Preis ein Zeichen setzen und die vielen ehrenamtlichen Hilfsangebote und Ideen vor Ort wertschätzen.“ Dieser besondere Preis wurde anlässlich der Corona-Pandemie zum ersten Mal mit insgesamt 20.000 Euro ausgelobt.

Insgesamt nähte das fleißige Team bis heute rund 3000 Mund-Nase-Masken aus gespendeten und gekauften Stoffen in allen denkbaren Farben und Mustern. Ein Teil ist für die Gemeinde bestimmt, ein anderer Teil war Auftragsarbeit für Institutionen und Familien. Verteilt wurden die Masken „an ältere Menschen, Hausärzte, Jugendhilfeeinrichtungen, Lipper für Lipper, Asphaltexistenzler, Flüchtlingsfamilien und Risikogruppen“, so Susanne Schmitz aus dem Nähstubenteam.

Diese preiswürdige Leistung zeugt von einem tollen Teamgeist. Wir freuen uns sehr, dass das Projekt Nähstube für seinen Einsatz mit dem Preis belohnt wurde und gratulieren herzlich!

Dörte Vollmer

Nähstube gewinnt Krisen-HELDEN-Preis2020-10-28T19:00:08+01:00
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